Projektpartner sind RWE, Nexans als Hersteller von Kabeln und Kabelsystemen, das Karlsruher Institut für Technologie und der Projektträger Jülich. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Die Gesamtkosten des Forschungsprojekts belaufen sich auf etwa 13,5 Mio. Euro. Nach heutiger Planung soll das supraleitende Kabel bis Ende November 2013 in Betrieb genommen werden.
Supraleiter gelten als zukunftweisende Lösung für eine platzsparende und besonders energieeffiziente Übertragung von Strom in Städten, da sie Strom nahezu verlustfrei transportieren können. Außerdem könne mit der Verlegung eines Supraleiter-Strangs bis zu 5 parallel verlaufende konventionelle 10.000-V-Kabel ersetzt oder 110.000/10.000-Volt-Umspannstationen überflüssig werden, da Supraleiter auch größere Strommengen bei kleinerer Spannung transportieren können.