Baukasten für effiziente Produktentwicklung
Grundversorgung, Ersatzversorgung, Preisgarantien, Vorkasse, Kaution
für Privatkunden - viele Energieversorger sind damit beschäftigt, ihr
Produktportfolio Strom und Gas neu aufzustellen. Auch die
Geschäftskunden werden mit neuen Angeboten angesprochen –
flexible und börsenorientierte Produkte stehen hier im Fokus.
Die Energieversorger stehen vor der Herausforderung, eine Produktpalette zu entwickeln, die je nach Positionierung das adäquate Produkt für die unterschiedlichen Zielgruppen bietet.
Diese umfasst bei Privatkunden heute u.a. die Grund- und Ersatzversorgung für die bequemen Kunden, Online- und Kombiprodukte für die wechselwilligen sowie Ökostrom- und Energieeffizienzprodukte für die ökologisch orientierten Kunden.
Die zukünftige Produktinnovation wird auch durch Smart Metering getrieben. Bis spätestens 30.12.2010 müssen Energieversorger gemäß EnWG-Novelle Stromtarife für Letztverbraucher anbieten, die Anreize zur Energieeinsparung oder Verbrauchssteuerung setzen. Darunter fallen insbesondere last- oder zeitabhängige Tarife.
Geschäftskunden sind ein heterogenes Segment. Den energieintensiven Kunden muss Zugang zur EEX verschafft werden, die Unternehmen, für die Energiekosten keine Rolle spielen, wollen Produkte, bei denen sie sich nicht kümmern müssen. Der Preis muss wettbewerbsfähig sein.
Empfehlenswert ist in jedem Fall ein Produktbaukasten-System, um für alle Kundensegmente schnell und flexibel maßgeschneiderte Produkte entwickeln zu können. Die Modularisierung der Produkte schafft Transparenz, macht Prozesskosten und Risiken steuerbar.










