Baukasten für eine neue Produktwelt
Die Produktvielfalt steigt: Smart Metering, zeit- und lastabhängige Tarife, zertifizierte Ökoprodukte, Klimaneutralität, Elektromobilität und nach wie vor Preisgarantien, Vorkasse, Kaution - viele Energieversorger sind damit beschäftigt, ihr Produktportfolio Strom und Gas neu aufzustellen und laufend zu aktualisieren. Wie kann sich das Produktmanagement in der neuen Welt behaupten?
Die Energieversorger stehen vor der Herausforderung, eine Produktpalette zu entwickeln, die je nach Positionierung das richtige Produkt für die unterschiedlichen Zielgruppen bietet.
Dies umfasst bei Privatkunden heute u.a. die Grund- und Ersatzversorgung für die bequemen Kunden, Online- und Kombiprodukte für die wechselwilligen sowie Ökostrom- und Energieeffizienzprodukte für die ökologisch orientierten Kunden.
Die zukünftige Produktinnovation wird durch Klimaschutz und technische Innovationen wie Smart Metering getrieben. Nur neue intelligente Produkte können die Potenziale der smarten Zähler ausschöpfen und den Kunden einen echten Mehrwert vermitteln. Zusätzlich zum Produktportfolio Strom und Gas müssen innovative Wärmeprodukte und dezentrale Energieerzeugung in die Produktlandschaft integriert werden.
Auch die Geschäftskunden werden mit neuen Angeboten angesprochen - ein heterogenes Segment. Den energieintensiven Kunden muss Zugang zur EEX verschafft werden, die Unternehmen, für die Energiekosten keine Rolle spielen, wollen Produkte, bei denen sie sich nicht kümmern müssen. Der Preis muss wettbewerbsfähig sein.
Empfehlenswert ist in jedem Fall ein Produktbaukasten-System, um für alle Kundensegmente schnell und flexibel maßgeschneiderte Produkte entwickeln zu können. Die Modularisierung der Produkte schafft Transparenz, macht Prozesskosten und Risiken steuerbar.










