(Stadtwerke)-Kooperationen
Seit Beginn der Liberalisierung 1998 sind Kooperationen ein erprobtes Mittel, um auf möglichst gleicher Augenhöhe Vorteile aus gemeinsamer Beschaffung, Abrechnung,
IT etc. zu erzielen. Durch den Druck in Folge von Regulierung und Wettbewerb erhalten Kooperationen weiteren Aufwind.
In Deutschland gibt es gut drei Dutzend unabhängige Stadtwerke-Kooperationen. In den letzten Jahren wurden insbesondere zahlreiche gemeinsame Netzgesellschaften gegründet. Die Liberalisierung des Messwesens bringt neue Kooperationsgesellschaften hervor, um so die Marktchancen aus Smart Metering nutzen zu können und gleichzeitig die unternehmerischen Risiken aus dem Netzbetrieb herauszuhalten.
Kooperationen gibt es in vielfältigen Ausprägungen: Sie haben zwischen zwei und über 70 Gesellschaftern, beschäftigen sich mit Erzeugungsprojekten, Dienstleistungen oder Vertriebsthemen.
Kooperationen werden nicht zuletzt daran gemessen, ob sie ihren Gesellschaftern nachweisliche Vorteile bieten. Zunehmend arbeiten deshalb Kooperationen auch untereinander zusammen. Im Extremfall kommt es zu Fusionen.










