Asset Management und Asset Service
Im Netzbereich steigt der Handlungsdruck auf das Asset Management durch Produktivitäts- und Effizienzvorgaben der Bundesnetzagentur. Die Effizienzvorgabe wird an den Asset Service weitergegeben - so verringern sich dessen Budgets für die Leistungserbringung, während gleichzeitig neue Wettbewerber mit anderen Kostenstrukturen in den Markt treten. In diesem Spannungsfeld sind die Rollen, Strukturen und Prozesse im Netzbereich zu optimieren.
Die oberste Priorität des Asset Management (oder Anlagenmanagement) ist die Steuerung der Rentabilität der Anlagen. Dafür muss es im Asset Management eine integrierte Verantwortung für Grundsatzplanung, Regulierungs-, Auftragsmanagement und Anlagen-Controlling geben.
Die Regulierungsmanager im Asset Management sind gefordert, ihre Effizienzpotenziale zu ermitteln und die Auswirkungen auf die Erlösentwicklung für die Anreizregulierung zu bestimmen. Dabei müssen die Unternehmen die Frage beantworten, welche Kosten für welche Leistungen durch die Regulierungsbehörde anerkannt werden, wodurch sich der unternehmensindividuelle Effizienzgrad und die Erlösvorgaben bestimmen.
Effizienzsteigerungen können vor allem erreicht werden, indem die Aufbau- und Ablauforganisation nach dem Prinzip Auftraggeber und Auftragnehmer mit eindeutig abgegrenzter Aufgabenzuordnung zwischen Asset Management und Asset Service gesteuert wird.
Im Asset Service zählen primär Effizienz und Kostengünstigkeit in den Leistungen. Kooperationen oder die Ausgliederung von einzelnen Leistungen (Outsourcing) gewinnen zunehmend an Bedeutung, ebenso wie der Kompetenzaufbau im Bereich der dezentralen Energieerzeugung und der „smarten“ Technologien als zukünftige Geschäftsfelder.










